Die Hoffnung stirbt zuletzt – Oder wie Du ins kreieren kommst

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, oder etwa doch?

Ach, hoffentlich wird das gut gehen was wir da angefangen haben. Wir müssen Geduld haben das wird schon. Wir kennen es doch nicht anders – Abwarten und Tee trinken.

Also das mit dem Tee trinken ist eine feine Sache und Geduld ist auch eine super Tugend wie ich finde.

Und wie ist es mit der Hoffnung?

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben da wollte ich mir die 3 klassischen Symbole eines Seefahrers tätowieren lassen. Glaube, Liebe, Hoffnung – ja, ich durfte das, ich war ja mal ein Seefahrer. Man war das eine geile Zeit auf dem Meer dem Sonnenuntergang entgegen zu schippern. In dieser Zeit, wenn ich so zurückblicke gab es kein Hoffen und kein Bangen, keine bewusste Hoffnung auf irgendetwas. Man hat seinen Dienst geschoben und war zufrieden mit dem was man hatte. Und das war eine Menge… Norwegen in den Fjorden unterwegs, das ganze Mittelmeer abgeklappert, England, Schweden, und so weiter. Natürlich hatten wir auch phantastische Landgänge und wie schon erwähnt die Sonnenuntergänge ein Traum. Nun, aber das ist eine andere Geschichte. Die Hoffnung kam erst durch als wir einen Einsatz hatten und es ernst wurde. Da kam die gute altbekannte Angst an die Tür geklopft und mit Ihr die Hoffnung das alles gut gehen wird.

Es ist okay Angst zu haben. Es ist auch okay zu hoffen, doch spannender Weise existierte die Hoffnung erst in dem Moment wo die Angst auch da war. Nun, ich habe heute nicht die Seefahrersymbole tätowiert.

Vielleicht hatte das seinen Grund?

Manchmal tuen wir Dinge sehr spontan, einfach so, oder aus einem Bauchgefühl heraus, oft wissen wir es einfach auch das wir dies jetzt tun oder nicht tun sollten, es ist einfach da. Warum und Wieso ist völlig schnurz. Es kann Intuition sein, Führung, Eingabe, Einfall oder was es da noch für Begriffe gibt. Ich entschied mich jedenfalls sehr spontan gegen die Liebe, den Glauben und die Hoffnung auf meinem Körper. Also gegen die Symbole in Form von Tattoos auf meinem Körper!!! Die Liebe ist essentiell und auch der Glaube ist meiner Meinung nach wichtig. Dies wird wohl auch nochmal ein weiterer Artikel…

Hoffnung, wie ist es noch bestellt mit dem Hoffen?

Die Angst habe ich hier schon ins Spiel gebracht. Wie sieht es mit Zweifeln aus? Okay, Zweifel entstehen nun aus Angst wirst Du sagen, vielleicht ist das auch neu für Dich, wie dem auch sei. Zweifel kennst Du sicherlich, oder? Zweifel sind z.B. das was ich oben angeführt habe:

Hoffentlich wird das gut gehen.

Für mich hat sich da ein kleiner Zweifel versteckt. Ich möchte Dir auch erklären warum. Wenn ich mir sicher bin, wenn ich das Wissen habe, bewusst oder unbewusst (und das Wissen ist da, das hat jeder von uns, auch Du – da bin ich mir sicher), intuitiv handele, ja aus dem Herzen heraus Entscheidungen treffe, dann gibt es in genau diesem Moment keinen Zweifel und keine Hoffnung. Ich bin völlig klar mit dem Vorhaben und in einem, nennen wir es einmal, Ur-Vertrauen, dass dies so wie ich es entschieden und für mich gewählt habe richtig und stimmig ist so wie es ist (PUNKT). Dann eine Millisekunde später kommt die Angst, dann kommt der Zweifel und somit auch die Hoffnung das alles gut wird. Die Angst, oft basierend auf bereits erlebtem, aus Ansichten und Glaubenssätzen, die alle einmal waren, jedoch heute nicht mehr zutreffen, oder heute und in Zukunft nicht mehr zutreffen müssen. Ergo, das Ergebnis meiner Entscheidung kann völlig anders aussehen als das was ich bisher erfahren habe. Das bedeutet, wenn Du nun Deine Entscheidungen voller Freude und Spaß aus Deinem Herzen heraus triffst, dann kann es durchaus richtig und gut und ja, sogar brillant werden. Es ist auch völlig okay wenn da Zweifel kommen, wenn da eine Unsicherheit oder Angst ist. Nimm sie an, sag Hallo, denn Ihr kennt Euch ja.

Wie wäre es, wenn Du sie auf Deine Reise einlädst und Ihr zeigst das es keinen Grund für sie gibt zu zweifeln?

Denn Du bist nicht Deine Angst – Du bist nicht Dein Zweifel!

Es geschieht auch oft, dass Du erst nach einer Weile Deine Ergebnisse resultierend aus Deinen Wahlen und Entscheidungen erhältst. Manchmal sogar erst nach Jahren, manchmal auch sofort und direkt und heftig. Was aber, wenn es Jahre dauert? Was meinst Du was dann oft anklopft? Genau die Hoffnung auf bessere Zeiten. Es wird schon irgendwann werden.

Und was soll ich sagen…

Meine Erfahrung zeigt das genau dieses einen wieder in die Energie bringt wo die Kreation, bzw. die Kreationskraft, also das was man einmal vor langer Zeit gewählt hat abnimmt. Und zwar aus dem Grunde das die Angst die Energie blockiert, also quasi im Sinne von einem nicht mehr daran glauben oder ein nicht mehr wissen und / oder vielleicht sogar eines gewissen Einforderns der Kreation die man da ins Leben gerufen hat eben anzuzweifeln, zu Hinterfragen und so diese ausbremst.

Beobachte Deine Gedanken, löse die Ansichten, die Glaubenssätze auf die Dich immer wieder gleiche Ergebnisse erzielen lassen und komm in Deine Kraft – die Erde und Deine Mitmenschen werden es Dir danken!

Und wisse:

Die Hoffnung stirbt zuletzt oder fang an Dein Leben voller Mut zu kreieren!

Herzlichst

Stefan

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